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Kabarettist
Sebastian Kraemer
13 Beiträge
01
20/03/2009
Video
12
13/08/2010
Termine

Sebastian Krämer

musikalisch-literarisches

Entertainment


AKTUELL: Sebastian Krämer erhält den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2009 in der Sparte Chanson/Lied/Musik!


Das aktuelle Programm:

„Krämer bei Nacht“

www.sebastiankraemer.de


Schlaflieder zum Wachbleiben und Gutenachtgeschichten mit Heimsuchungspotenzial von und mit Sebastian Krämer


Denn nachts sind alle Tasten schwarz …


Kennen Sie schon Sebastian Krämer, den „Sprachartisten und Ausdrucksgourmet“ (Hannoversche Allgemeine Zeitung), „Giganten am Klavier“ (Mainzer Rheinzeitung) „begnadeten Blödler“ (Stuttgarter Zeitung), „Meister des Understatements und des Hintersinns“ (Bonner Rundschau), den „süßlich-bösartigen ‚Dada-Chansonnier’“, (Ludwigsburger Kreiszeitung), „einen der pointiert bissigsten Liedermacher“ (Melodie & Rhythmus), außerdem doppelten Deutschen Poetry-Slammeister, Gewinner mehrerer bundesweiter Chansonpreise und Gründer des legendären „Fördervereins für Genie und Wahnsinn“ in Berlin?

Nun, was Sie auch bisher von Sebastian Krämer gelesen oder gehört haben mögen über die Verzichtbarkeit von Jongleuren, den Schleuderwaschgang bei Hamstern oder Blumenkübel und Lyrik – es war nur seine Sonnenseite.

Krämer bei Nacht ist noch krämiger, süffiger, schräger, düsterer, manchmal entsetzlich schwermütig und dabei durchweg bedingungslos heiter.

Unterdessen tritt so manche erstaunliche Erkenntnis zu Tage:

Nacht ist keine Frage der Uhrzeit, streng genommen ist sie im Tagesplan gar nicht vorgesehen, und: Um sich um den Schlaf zu bringen, muĂź man nicht erst an Deutschland denken.

Krämer bei Nacht ist Ruhestörung für gehobene Ansprüche.

Da geht es um DJs, die nur Bruckner spielen, wandernde Fensterkreuzschatten, von bösen Stimmen verfolgte Busfahrer und den Arbeitsalltag eines Drachentöters.

Eine musikalisch-literarische Geisterbahnfahrt voller moderner Schauerballaden, erotischer Begegnungen und Einblicke in die Arbeit am Drehbuch zu einem brĂĽllend komischen Horrorfilm.


Damit Sie am Ende des Abends wissen, was Sie auf dem Nachhauseweg erwartet …


Zur Person


Sebastian Krämer (Jahrgang 1975, im westfälischen Kalletal beheimatet) präsentiert sich seinem Publikum meist in der klassischen Rolle des Klavierkabarettisten. An den Ikonen des Genres nur oberflächlich orientiert, beruht die Komik seiner durchweg selbst verfassten Miniaturdramen in gesungener oder erzählter Form auf der rhetorischen Inszenierung absurder Überzeugungen und

auf der sprachlichen Schärfe, die dem Abwegigen im Alltäglichen nachspürt.


Schon der Grund- und Mittelstufenschüler gewinnt Schreib-, Vorlese- Theater- und Kleinkunst-Wettbewerbe teils pädagogischer, teils semiprofessioneller Prägung und bestreitet mit großem Erfolg eigene abendfüllende Sologastspiele (unter anderem im Freiburger Theatercafé 1992-95). Von 1993 bis 2000 besucht er zweimal im Jahr die von Christof Stählin geleitete Friedberger Akademie für Poesie und Musik SAGO.


Krämer zieht nach Berlin, wo er auf diversen Bühnen, auch als Moderator, zu sehen ist. Für die studentische Vereinigung „Stiftung Theater“! und das Chapeau-Theater schreibt er Bühnenmusiken und führt Regie. Mit seinen Kabarettprogrammen bespielt er u.a. das Kommödchen in Düsseldorf, das Pantheon-Theater in Bonn, das Mainzer Unterhaus, das Schmidt-Theater und die Kampnagel-Fabrik in Hamburg, die blaue Biwel in Koblenz und viele andere.


2001 und 2003 gewinnt er den German International Poetry-Slam in Hamburg bzw. Darmstadt und besucht die BĂĽhnen der deutschen Performance-Poetry-Szene (MĂĽnchen, Darmstadt, etc.) mit groĂźem Erfolg.

Seinen eigenen monatlichen Poetry-Slam im Berliner Scheinbar-Varieté gründet er im November 2002 und moderiert ihn seitdem regelmäßig.


Unter der Regie von Richard Rogler entsteht im selben Jahr das Duo „Ars Flokati“ (Sebastian Krämer, Hagen Damwerth), das drei Wochen im Kölner Senftöpfchen gastiert.


Neben seiner Tätigkeit als Kabarettist ist Sebastian Krämer freier Schriftsteller und Gagschreiber


Pressestimmen


Damit zeichnet die Jury einen Liedermacher aus, der in Text und Musik weniger die Welt aburteilt als zu phantasieren, was sonst noch alles denkbar wäre. Er treibt in seinen Liedern die Wirklichkeit in den Wahnsinn und den Wahnsinn paßt er geschmeidig ins Alltägliche ...

aus der Erklärung der Jury für den Deutschen Kleinkunstpreis 2009, Sparte Chanson/Lied/Musik


Wie der Mann sich selbst mit scharf gedrechselten Sätzen vorführt, ekstatische Wortkaskaden über den Zuhörern ausschüttet, hoch konzentriert und gleichzeitig voll souveräner Selbstironie denkwürdige Geschichten aus dem Leben eines Hochbegabten referiert, ist nur die eine Seite seines faszinierenden Vortrags. Die andere ist musikalisch und nicht weniger perfekt ausgear-beitet: Mit starker Stimmer sich am Klavier begleitend läuft Krämer mit Songs zu Hochform

auf - einfach ergreifend.

Kölner Stadtanzeiger, 25.10.2008


Da steht ein großer Junge auf der Bühne, adrett in Anzug und Krawatte, plaudert über dies und das, wirkt ein wenig verklemmt und altmodisch – und serviert dem Publikum wie beiläufig eine bitterböse Spitze nach der anderen.

Sebastian Krämer ist einer der Höhepunkte der Augsburger Kabarett-Tage: So virtuos geht er mit Sprache und Klavier um, dass die Zuschauer in der Kresslesmühle nur staunen können – wenn sie sich nicht gerade vor Lachen biegen. Seine Texte sind auf bizarre Art schön, er trägt sie mit einer atemberaubenden Klarheit – und in einem atemberaubenden Tempo – vor, und man kann es nicht fassen, wie der Mann sich das alles merken kann und wie er es schafft, sich in zwei Stunden kein einziges Mal zu verhaspeln.

Augsburger Zeitung, 23.02.2008


Selten drückt sich jemand so gewählt aus, seine Sprache ist atemberaubend präzise, bizarr seine Einfälle und seine Klavierbegleitung alles andere als gefällig dahinplätschernd. Seine überfall-artigen Pointen setzt er, wo und wie sie niemand erwartet. Sie schleichen sich durch die Hintertür in die Texte.

Schwarzwälder Bote, 22.10.2007


Der mehrfach ausgezeichnete Kabarettist muß es niemandem mehr beweisen. Das ist der feine Humor eines feinen Herren. […] „Krämer bei Nacht“ ist der leiseste und persönlichste Sebastian Krämer, den es je gab. Wer Krämer verehrte, der wird ihn lieben.

Tagesspiegel Berlin, 18.10.2007